Virtuelle Assistentin werden: Hast du das Zeug dazu?

 

(In Zusammenarbeit mit Sonja Hoffmann @mindful.va.business)

 

Dieser Artikel möchte dir Mut machen. Du hast dich bereits für die Tätigkeit der virtuellen Assistentin entschieden und das Einzige, was dich aufhält sind deine Zweifel? Sieh diesen Blogartikel als deinen Cheerleader und deinen Motivator an: Hiermit möchte ich dich einladen, noch einmal in dich zu gehen, zu reflektieren und aufzuschreiben, was dir im Bezug zu deiner beruflichen Zukunft wichtig ist. Welche Bedürfnisse hast du, wie fühlst du dich bei der Vorstellung dein eigenes Business zu führen? Schau auf dich und nicht zu sehr darauf, was andere von dir erwarten. Nach welcher Art von Zusammenarbeit hast du dich schon immer gesehnt und worauf kannst du verzichten?

 

 

Bist „gut genug“ um Virtuelle Assistentin zu werden?

 

Reflektiere: Was bedeutet gut oder schlecht für dich? Wer bewertet das und unter welchen Kriterien?

Alles, was du zum Starten brauchst, ist: Ein Laptop, Internetzugang und eine Portion Mut, dich zu zeigen und sichtbar zu werden. Und natürlich irgendeine Form von Tätigkeit(en), die du virtuell ausüben kannst. Je besser du bereits in dieser Tätigkeit bist bzw. je mehr Vorerfahrung du mitbringst, umso leichter wird dir der Start wahrscheinlich fallen. Aber bedenke: Es gibt auch zahlreiche Dienstleistungen, die du dir ganz einfach selbst oder durch Fortbildungen aneignen kannst.

Was zusätzlich hilfreich sein kann: Durchhaltevermögen und Disziplin, denn es kann auch immer Durstrecken geben.

Ein weiterer Tipp: Habe Spaß! Vielleicht kennst du das bereits aus dem Berufsleben: Du versuchst in einem Bereich Fuß zu fassen und es gelingt dir nur halb so gut, weil du gemerkt hast, dass deine Motivation nicht intrinsisch ist, sondern eher von außen z.B. von deinen Eltern oder Freundinnen vorgegeben wird (extrinsische Motivation).

Besinne dich auf stattdessen auf dich selbst: Vielleicht bist du frischgebackene Mutter und möchtest etwas dazuverdienen? Oder dich quält der 9-to-5 Job. Es gibt so viele Wege, warum du dich für die virtuelle Assistenz entscheiden könntest. Wichtig ist, dass du weißt, was dich antreibt und warum du den Job ausüben möchtest.

Reflexionsübung: Um zu konkretisieren, was du nicht mehr möchtest, nimm ein Notizbuch zur Hand und

  • schreibe auf, was dich jetzt gerade an deinem Job oder deiner aktuellen Situation stört
  • überdenke dein vergangenes Berufsleben und liste auf, was auf gar keinen Fall mehr geht
  • notiere deine intrinsische Motivation
  • schreibe deine extrinsische Motivation auf

 

 

Zu deinem Warum gehört auch das Wie

 

Nach der Reflexionsübung hast du eine Idee davon, wie du nicht mehr arbeiten willst. Ich empfehle dir, dass du jetzt deine Vorstellungskraft nutzt, um dir bewusst zu machen, wie und mit wem du zukünftig arbeiten möchtest:

  • Schreibe auf, was du dir in deiner Vorstellung ausmalen kannst
  • Mache dir eine Liste, was dir wichtig ist
  • Schreib dir deinen idealen Tag auf und stelle dir bildlich vor, wie er ablaufen könnte
  • Stelle dir deine favorisierten Tätigkeiten vor und wie du diese ausübst
  • Visualisiere deine:n Traumkund:in, was macht eure Zusammenarbeit aus, was ist euch beiden wichtig, welche Werte hast du im Bezug zu deiner Arbeit?
  • Suche dir Vorbilder und lass dich inspirieren

Der folgende Abschnitt möchte dir Mut machen, dich so zu zeigen, wie du bist, denn so wie du bist, bist du vollkommen in Ordnung.

 

 

Du musst nicht perfekt sein und schon gar nicht alles können!

 

Ich möchte dich gerne ermutigen, deine Ansprüche an dich selbst zu hinterfragen. Perfektionismus verhindert, dass du dich authentisch in Social Media zeigst. Wichtig ist, dass du Schritt für Schritt in die Öffentlichkeit gehst, um dich daran zu gewöhnen. Alles kann, nichts muss! Versuche etwas aus deinem Privatleben zu zeigen, steck dir dabei gesunde Grenzen, was du nach außen tragen möchtest und was nicht. Wenn du Selbstzweifel hast, ist es wichtig, deinen inneren Kritiker zu verstehen: Was möchte er dir sagen und vor was möchte er dich beschützen? Versuche dich nicht zu sehr anzupassen und entwickle deine eigene authentische Personenmarke.

Zurück zum Perfektionismus: Niemand erhält den Stempel: „Perfekt!“. Selbstzweifel tauchen häufig auf, egal ob du im Angestelltenverhältnis bist oder schon länger als virtuelle Assistentin arbeitest. Mache dich auf deinen individuellen Weg! Zweifel klopfen permanent bei dir an, das ist normal. Beobachte deine Zweifel, spüre in die Emotion der Angst, die auftaucht. Nach dem bewussten Spüren kannst du die aufkommenden Emotionen wieder ziehen lassen. Selbstzweifel lassen sich nicht vermeiden. Sieh sie als Hindernisse an, die dir auf deinem Weg in die Selbstständigkeit begegnen, begrüße sie und verabschiede dich wieder von ihnen. Was auch helfen kann: Altbekannte Glaubenssätze, die aus der Kindheit stammen, hinterfragen: Ist das wirklich wahr?

Ich hoffe, dir gefällt der Blogartikel und du fühlst dich ermutigt, die nächsten Schritte in deinem Business zu gehen! Schreib mir gerne über deine Erfahrungen, ich freue mich auf deine Eindrücke und Erkenntnisse.

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